26.06.2016
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CD-Kaserne gGmbH – Jugend- und Kulturarbeit in Celle

Die CD Kaserne gGmbH ist eine kommunale, gemeinnützige GmbH der Stadt Celle. Sie ist mit 20 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sowie bis zu 50 Honorarkräften verantwortlich für die Verwaltung und den Betrieb des Veranstaltungszentrums. Die Aufgabenbereiche der gGmbH liegen in der Kulturarbeit, der Jugendarbeit und der Geländeverwaltung des 33.000 qm großen Areals. Das neben einem bunten Veranstaltungs- und Jugendprogramm, auch zahlreichen eigenständigen Institutionen/Vereinen/Gruppen ein zu Hause bietet. (u.a. Kino 81/2, Kreismusikschule Celle, Celler Rockmusikinitiative, Buntes Haus, DAV Sektion Celle, Albert-Schweitzer-Familienwerk „PAB“, Zirkus „Knalltüte“, Lloyd´s Musicalschule)

Die Kulturarbeit in der CD-Kaserne


Seit 2000 hat der Veranstaltungsbereich in der CD-Kaserne immer mehr an Bedeutung gewonnen. So gibt sich das Who-is-Who der Comedyszene im Kulturzentrum auf dem ehemaligen Kasernen Gelände die Klinke in die Hand. Mario Barth, Oliver Pocher, Atze Schröder, Maddin Schneider, Mirja Boes, Cindy aus Marzahn, Bernhard Hoecker, Eure Mütter, Baumann&Clausen, Heinz Gröning, Johann König, Ingo Oschmann, Ingo Appelt, Mundstuhl, Rick Kavanian, alle waren und sind dort zu sehen. Aber die CD-Kaserne muss sich auch in anderen Kultursegmenten nicht verstecken, denn sowohl Kabarettkünstler wie Hagen Rether oder Hans Scheibner, Buchautoren wie Günther Wallraff, Thorsten Havener und Heinz Strunk kann man dort hautnah erleben. Und so wird die CD-Kaserne längst als Geheimtipp vor den Toren Hannovers gehandelt, denn bei den bis zu 200 Veranstaltungen im Jahr, die durch die Abteilung Veranstaltungen & Projekte der gGmbH durchgeführt werden, ist für jeden etwas dabei. Natürlich ist auch etwas für alle Musikfans, ob Rock, Pop, Alternativ usw, etwas im Programm vorgesehen, so begeistern Bands wie Jailbreaker mit einer unglaublichen AC/DC Show und spielen Torfrock ihr Abschlusskonzert der „Bagaluten Wiehnacht“ traditionell am 30.12. in der alten Reiterhalle 10, im Kulturzentrum CD-Kaserne, in der Residenzstadt Celle.  Für A-Cappella Fans stehen jährliche Termine mit BASTA, Ganz schön feist, Maybebop, Herzen in Terzen und zahlreichen Newcomern der Szene auf dem Programm und wer einfach nur mal tanzen möchte kommt zu „Freedom-The Party!“ und genießt Allternativ sowie Indie- und Classicrock von den Plattentellern.

Die Projektarbeit in der CD-Kaserne

Die CD-Kaserne ist aber auch durch ihre Projekte bundesweit bekannt geworden, dazu zählen u.a. Projekte wie, „Ich bin stark!“, „Jugendgesundheitstage“, „Popmeeting“, „Musikercamp“,  „Aktionswochen gegen Rechtsextremismus“, „Tanztheaterprojekt“ und „Collegium Cellense – die Kinderakademie“. Auch Initiativen wie „Celler Rockmusik Initiative“ oder das erfolgreiche Projekt „Celle Rock City“, das im Rahmen der Celle Rock City Festivals und –Konzerte lokalen und überregionalen Bands aus dem Heavy Metal-Genre Auftrittsmöglichkeiten bietet, werden durch das Kulturzentrum unterstützt und gefördert.

Die CD-Kaserne als Ausbildungsbetrieb


Die CD-Kaserne hat sich in den vergangen Jahren auch als Ausbildungsbetrieb für die Berufe Veranstaltungskauffrau/-mann, Bürokauffrau/-mann und Fachkraft für Veranstaltungstechnik etabliert und die hauptamtlichen Mitarbeiter/innen sind gleichzeitig Ausbilder IHK und engagieren sich ehrenamtlichen in den Prüfungsausschüssen. Der pädagogische Zweig der CD-Kaserne bietet die Möglichkeit ein Freiwilliges Soziales Jahr oder ein Berufspraktikum im Bereich Sozialwesen durchzuführen.

Geschichte der CD-Kaserne

Die Cambridge-Dragoner-Kaserne an der Hannoverschen Straße ist eine Erinnerung an das letzte hannoversche Reiterregiment in der Stadt Celle und wurde 1841-42 von König Ernst August von Hannover errichtet. 

Die Architektur ist massiv und schlicht und trägt als einzigen Schmuck im Giebelfeld die in Stein gehauene Krone und den Namenszug "E.A. 1842", die Initialien von Ernst August, König von Hannover. Anfangs waren auf dem Kasernengelände der Regimentsstab und eine Schwadron untergebracht. Ein Steindruck im Bomann Museum aus dem Erbauungsjahr zeigt das Gebäude in seiner ursprünglichen Frontansicht: das Eingangstor in der Mitte, ein Schilderhaus und ein Rondell. Um das Stabsgebäude herum schliefen die Mannschaften. Diese Gebäude wurden bei einem Brand 1929 vernichtet. Zur Zeit der "Cambridge Dragoner" befand sich in dem Hauptgebäude die Offiziersmesse. Bis nach dem Ersten Weltkrieg war hier dann das Kasino untergebracht. Schließlich nutzte man es als Offizierswohnung und wandelte das Gebäude 1935 zur Mannschaftsunterkunft um. 

In preußischer Zeit von 1867 bis 1870 fanden Teile des Westfälischen Kürassier Regiments hier ihre Unterkunft. Nach dem Krieg 1870-71 bis 1919 belegte man die Kaserne mit verschiedenen Artillerieabteilungen. Von 1932 bis 1942 hielt sich hier ein Eskadron einer Fahrabteilung auf, ab 1942 diente sie der Nebeltruppe als Aufstellungs- und Ausbildungsraum sowie zur Unterbringung von Lehrgängen. 

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Kaserne von englischen und niederländischen Truppen belegt, bis in einen Teil der Räume am 1. April 1966 das Verteidigungskommando einzog. Am 27. Januar 1976 brachte man das Brigadekommando der Panzerbrigade 33 in der Kaserne unter. 1990 bekam sie wieder ihren alten Namen: "Cambridge-Dragoner-Kaserne". 

1996 wurde das Areal von der Stadt als Jugend- und Kulturzentrum unter Verwaltung der gemeinnützigen GmbH "CD-Kaserne Celle" in Betrieb genommen (Gesellschafter ist die Stadt Celle). Schnell wurde das Projekt mit seinen 33.000 m² Nutzfläche zum kulturellen Anlaufpunkt für die gesamte Region. Das Aufgabengebiet der CD-Kaserne umfasst dabei gleichermaßen Kultur- und Veranstaltungsprogramm für Gäste aller Altersgruppen, sowie Jugendarbeit mit Angeboten zur sinnvollen Freizeitgestaltung. 



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